Direkt zum Seiteninhalt

dalmatienbrief - merian

Menü überspringen
Eindrücke aus Dalmatien etc ....
Hier kurz ein paar Eindrücke von unserer Exkursion:
Zunächst waren wir in Wiener Neustadt wegen der Fensterschiene.
Ein kompetenter Mitarbeiter hat dann nach intensiver Arbeit die Sache hinbekommen, ein positiver Eindruck.
Unsere weitere Route nach Portoroc konnten wir aufgrund Wiener Wetterberatung streichen. Also sind wir vor dem schlechten Wetter gen Osten geflo(h)gen. Den Platz in Sarmellek (Balaton) kannte ich schon vom Boden her. Gute Führung von Budapest Information bis zum Platz. In Sarmellek waren ganze zwei Flugzeuge (mit unserem), vielleicht kennst Du ja das Riesengelände. Eine Handvoll dienstbarer Geister hat uns in Empfang genommen, Flugzeug vertäut, alles erläutert, Mietwagen organisiert, Kaffee serviert, kurzum: guter Service.
Wir sind zwei Tage geblieben, weil die Vorhersage für den Überflug Richtung Küste nicht vielversprechend war. Es gab dann auch noch abends Gewitter und
stürmische Stunden. Der Balaton ist ja ohnehin eine Reise wert, wir haben den Zwischentag gut genutzt.
Am Tag darauf ging's dann über Zagreb gen Rijeka.
Zagreb InformationlApproach war nicht besonders kooperativ. Die haben sich um die Wolkenuntergrenzen nicht viel geschert. Schließlich haben wir uns dann über die Berge gemogelt und sind in Krk/Rijeka bei heftigen Bora-Winden gelandet. Immerhin hatten wir jetzt gutes Wetter.
Am nächsten Tag sind wir Richtung Dubrovnik auf Brac gelandet. Von der Luftüberwachung wirst Du ja nicht einen Moment aus den Augen, bzw. Ohren gelassen. Aktuelle Karten bekommt man in Croatia nicht, man kann sie an den Plätzen nur einsehen. Es gibt ja jetzt die VFR-Routen ADRIA1-3, aber man kann sie fast nur erahnen. Überhaupt legen die Kontroller mächtigen Wert auf die Ansteuerung von NDBs, VORS lieben sie wohl nicht so.
In Dubrovnik war der Empfang ok. Wir haben uns wieder einen Mietwagen genommen, weil Taxi und ein teueres Hotel auch nicht weniger kosten. Per Auto kann man sich eine billigere Bleibe suchen, abseits vom Touristenrummel. Haben wir auch gemacht, nachdem die erste Hotelempfehlung schon ein Reinfall war: Hotel mit 5 Sternen und Casino in Cavtat, bei Dubrovnik.
Also ab und die Küste runter gen Montenegro. War ein voller Erfolg. Privatquartier und viel Einheimisches. Da sind wir dann auch zwei Tage geblieben. Den Zwischentag haben wir in Dubrovnik verbracht, abends wieder raus in unser Küstendörfchen, malerisch.
Da das Wetter im Alpenraum so unsicher war, haben wir uns wieder gen Norden bewegt, um einen möglichen Übergang nicht zu verpassen.
Der Abflug von Dubrovnik gestaltete sich fernsehreif. Daß es Privatpiloten gibt, war der Wachmannschaft nicht klar, die haben die Polizei geholt, dasselbe Dilemma, die haben dann Flughafenbeamte geholt, jetzt lief es schon besser, aber vorher bitte alles Gepäck durch die Durchleuchtung, wir hätten ja eine Bombe dabei haben können, her mit dem Bediener für das Gerät, der musste das erst aufwärmen - alles auf Geheiß eines nicht sichtbaren Offiziers -, und als alles hätte laufen können, hat der Bediener das Gerät wieder mit einem Grinsen abgestellt, nicht nötig, die Prozedur. Flugplan und Bezahlung (nach längerem Warten) liefen ordnungsgemäß und durchaus freundlich, aber die Bewacher ringsum haben schon eine Menge Zeit, dafür verstehen sie Dich aber auch nicht.
Nach dem Tanken also wieder die Küste hoch mit Übernachtung in Losinj. Am nächsten Tag über Pula, Portoroc, Grado, Jesolo (dicht an Venedig vorbei) nach Padua. Abends schon wieder Gewitter. Morgens dann früh wieder weiter über Verona nach Bozen. In Bozen haben zehn Minuten gefehlt, und wir hätten bis 14:00 kein Benzin bekommen. Überhaupt die Abfertigung in Bozen. Wir waren schon zweimal dort und hatten nie größere Probleme, aber diesmal! Der
Papierkrieg ist toll, von Pontius zu Pilatus, mindestens vier Stellen mischen da mit.
Die Mädchen im Tower ganz hilfsbereit, aber Aussagen über das Wetter sind schwierig zu bekommen. Nichts wie weg über den Brenner, nachdem uns Stuttgart Wetterberatung gesagt hatte, es handele sich um vorübergehende Möglichkeiten der Alpenüberquerung. (Außen herum über Wien keine Chance wegen des abziehenden Tiefs über Bayern.)
Die Wolken waren nicht sehr hoch, aber über Innsbruck bis Kufstein ging's ganz gut. Draußen sah es aber übel aus. Der vorsichtige Flieger kehrt um, so auch wir. In Innsbruck perfekte Abwicklung, perfekte Wetterberatung. Nach einer Wartezeit von anderthalb Stunden sind wir wieder raus. jetzt hatten wir freie Sicht und keine Wolkenprobleme. Das Wetter nach der Landung hat sich dann vorhersagekonform verhalten. Der nächste Tag wäre schon schwieriger gewesen.
ja, so war's. Alles in allem mit viel Glück und vielen schönen Eindrücken eine erfolgreiche Tour.
Zurück zum Seiteninhalt